Es ist ein Buch oder Heft für deinen Alltag. Die meisten benutzen es für ToDoLists, Ziele, als Kalender oder Tagebuch.
Im Grunde kannst du es gestalten wie du magst, kreativ, bunt bemalt oder minimalistisch gehalten.
Es gibt einige "Grundbausteine", die die meisten in ihrem Bullet Journal haben:
Index, nummerierte Seiten, Bullets (Zeichen) mit Legende und verschiedene Logs.
Was du dazu brauchst:
Ein Heft und einen Stift. Das wars im Grunde. Je nach Lust & Laune kann du auch noch bunte Fineliner oder Marker benutzen, ein Lineal ist auch praktisch. Manche benutzen auch noch Sticker, Washitape oder Post-it Haftstreifen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Warum überhaupt sowas?
+ Es gibt dir einen schnellen Überblick über deine Tage, Aufgaben und Ziele
+ Bessere Organisation, da alles an einem Ort ist
+ Ich vergesse öfters wann ich was zuletzt gemacht habe, das Heft hält es übersichlich fest
+ Es ist besser als ein normaler Kalender, da ich alles selbst gestalten kann
+ Schöne Abendroutine
Dauert das nicht viel zu lange?
Die Frage hab ich mir auch gestellt, sehr oft, bevor ich angefangen habe.
Hatte schon vorher Bilder von Bullet Journals gesehn und dachte mir nur, "ohgott, was für eine Heidenarbeit". Aber: Du brauchst nur etwa eine halbe Stunde oder eine Stunde gegen Ende des Monats, um die monatlichen Seiten für den kommenden Monat zu gestalten. Ansonsten für das tägliche Eintragen benötigst du maximal um 10 Minuten.
Alles also total im Rahmen und ich finde, das lohnt sich auf jeden Fall! :)
Ich hatte auch vorher schon vom Konzept Bullet Journal gelesen und fand die Bilder auch immer toll - aber für mich selbst erschien es mir zu zeitaufwendig. Nachdem ich aber an einem recht ereignislosen Nachmittag im Oktober durch meinen Facebook Feed scrollte und ein Buzzfeed Post über das Thema auftauchte, in dem die Autorin selber das Konzept vorstellte, ausprobiert hatte und ihr Fazit zog - da dachte ich mir, warum nicht einfach ausporbieren? Und ich bin sehr zufrieden damit bisher.
Was macht man denn nun damit?
Ich habe mir einige Blogs für Inspiration angesehen und dann meine ersten Seiten so gestaltet:
1 - Index (Was befindet sich auf welcher Seite?)
2 - Key /Legende (Was bedeuten welche Symbole, z.b. * = Start von etwas)
3 - Jahresübersicht 2016, Monate und Tage mit Wochentagen
4 - Oktobertagesübersicht (habe letzten Monat angefangen)
5 - Oktober Goals & To Do's (Alles auf einen Blick, Platz für weitere To Dos)
6 - Oktober Tracker (Eine Liste mit Zielen und dann die einzelnen Tage, ein Punkt im Kästchen für "heute getan" - Fotobeispiel kommt.)
7- Oktober Resumée ( Tag x und Ereignis, z.B. 14.10. - Brunchen bei K, Filmabend bei C)
8-11 - Bücher, Serien und Filme, die ich noch sehen/lesen möchte
Hier sind auch nochmal ein paar Fotos von meinem Journal. Die Monatsübersicht von Oktober(links seht ihr noch ein wenig die Jahresübersicht), Oktober Monatstracker mit täglichem "Eintrag", eine Seite für Serien, die ich noch sehen möchte.
Des Weiteren hab ich noch Seiten wie "Buchleihfristen", "Sleeping Tracker", "Serienplaner",
"Wann habe ich zuletzt...", "Planung und Notizen für 2017"und "Ideen für Journal Kategorien".Ich habe auch meine Monatsseiten für November etwas abgeändert, weil manche Sachen für Oktober wenig durchdacht waren oder wo ich im Verlaufe des Moants einfach gemekt habe, dass das Layout oder das Konzept doch nicht gepasst haben. Für November habe jetzt noch eine eigene Tracker-Seite für Unikram und den November Tracker unteteilt in tägliche und wöchentliche Ziele/Aufgaben. Außerdem habe ich auch noch ein Mood Log Diagramm gezeichnet, dafür hatte ich vorher eine App, aber so im Heft ist es schöner - dann kann ich das einfach abends machen, wenn ich sowieso am Heft dran bin.
Wichtig war mir vor allem auch der "Sleeping Tracker". Ich arbeite daran, zu geregelteren Zeiten zu Schlafen und Aufzustehen und der Tracker hilft mir auch dabei zu sehen, wieviel ich so durchschnittlich pro Nacht schlafe und gibt eine zeigt übersichtlich, wie meine Schlafenszeiten aussehen. Für nächsten Monat möchte ich noch eine kleine Spalte einbauen mit Symbolen, die angeben, wie meine Schlafqualität subjektiv gesehen war.
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| Sleeping Tracker Oktober |
Ich bin mir momentan auch noch unsicher mit meinem Index und werde auch noch
sehen, was für diesen Monat funktioniert hat und was doch eher nicht - man
kann ja immer etwas ändern, was ich daran auch einfach toll finde. Ich besitze natürlich
auch einen normalen Kalender, aber da gefällt mir das Layout nicht so recht und beim
Bullet Journal ist es eben so - wenn du was ändern willst, machs halt.
In einem nächsten Blogpost werd ich noch
weitere Ideen für verschiedene Seiten auflisten und auch ein paar Bilder
solchen Seiten einfügen, damit man sich das etwas besser vorstellen
kann.
Vermutlich werde ich auch einen monatlichen Blogpost über den aktuellen Stand meines Journals machen, finde ich selber auch ganz spannend, mal zu sehen, was für mich funktioniert und was nicht und den gesamten Verlauf nachzuverfolgen.
Was haltet ihr vom Konzept und würdet ihr es selbst ausprobieren oder habt es sogar schon?




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